Unser heutiges Schwimmtraining war auf lange Strecken im Grundlagenbereich ausgerichtet. So wollten
wir uns zunächst 800m locker einschwimmen. Doch schon in der Umkleide fiel uns die allgemeine Unordnung ins Auge. Aanhand der kleinen Schuhgrößen war uns sofort bewußt, daß wir heute zumindest
nicht die erste Zeit das Becken für uns alleine haben würden. Was uns in der Schwimmhalle erwartete war Marco und mir dann doch nicht so alltäglich. Sechs Schulklassen waren über den ganzen
Schwimmbeeich verteilt und schwammen in längs und in quer Richtung. Für uns unmöglich irgendeine Bahn ausfindig zu machen, auf der wir auch nur das langsamste Tempo hätten schwimmen können.
Ziemlich frustriert machte ich schon den Vorschlag, den Schwimmmeister zu fragen ob er uns zwei Hometrainer an den Beckenrand stellen könnte. Doch dann erfuhren wir die frohe Kunde, daß in zehn
Minuten Schulschluß sei und wir uns nur noch diese Zeit gedulden mußten.
So gesehen war unsere Entscheidung für das Vitamar doch wieder richtig, denn danach hatten wir freie Bahn und konnten unser Training in die Tat umsetzten. 800-1200-1200-800m alles im GA1 Bereich,
die zweiten 1200m vielicht etwas schneller, da schwamm Marcel, der etwas später hinzu kam an unserer Seite.
Am Schluß war der Hunger groß und das Training gut umgesetzt.
Ach ja, fast hätte ich heute das wichtigste vergessen, ich habe mich für den Triathlon in Gemünden angemeldet, es geht voran.
Ist es der gestrige Infoabend im MAS oder das bessere Wetter, das mich auf mein Rad steigen und
eine schöne Runde nach meinem Frühdienst fahren lässt, ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Nach einer guten Stunde stehen fast 30km auf dem Tacho und damit nicht genug ging ich
gleich im Anschluß mit Marcel Bischof eine schöne, aber anstrengende Strecke rund um die Hohe Warte laufen, die uns im Anschluß über die Frühstückseiche von Gailbach nach Schweinheim und wieder
zurück führte, alles zusammen fast 700 Höhenmeter. Quasi schon eine kleine Schlüsseleinheit, dieses heutige Koppeltraining, und es ist doch erst Anfang Februar.
Keep on training
Heute war ein vollgepackter Tag mit diversen Aufgaben und doch auch Zeit, sich mit Marco und
"Paul" zum Frühschwimmen zu treffen. Da ich zu einem Fototermin pünktlich in Großostheim sein sollte und nicht ganz so viel Zeit hatte, mußte ich mein Schwimmprogramm etwas abkürzen und es
kamen nur 3000m zusammen. Einige Intervalle und mehrere Ausdauereinheiten wechselten sich ab und auch so waren meine Ärme am Ende meines Trainings gestählt.
Am Abend ging ich zu der Informationsveranstaltung im Main
AusdauerShop, bei der Frank
Vytrisal, ein Profitriathlet aus seinem "Nähkästchen" plauderte.
Keep on wathing
Heute lud mich das angenehme Wetter zu einer kleinen Radeinheit ein, die ich direkt im Anschluß
an meinen Frühdienst absolvierte. Ganze 7° zeigte das Thermometer, also deutlich mehr als in den vergangenen Tagen. Und so konnte ich endlich wieder einmal das Tempo
auf dem Rad genießen, ohne gleich an abgefrorene Zehen und Finger denken zu müssen.
Am Abend war unser gemeinsamer Dienstagabendlauf doch sehr gemächlich. Jürgen Schäfers, der erst am Samstag in Rodgau bei den 50km mit 3:41h sehr erfolgreich gewesen ist und Matthias
Kunkel, der bei der Auftaktveranstaltung
des Cross Cup Kahl über ca. 10km den dritten Platz seiner Altersklasse erzielen konnte, ließen das Tempo bei 5:15min/km ziemlich
weit unten, was mit aber sehr angenehm vorkam.
Ab der Wende in Niedernberg lief "Paul" mit zurück, der mit dem langsamen Tempo so seine Probleme hatte und immer wieder wegziehen wollte. Erst als Matthias ihn mit dem Churtriathlon in ein
Gespräch verwickeln konnte, nahm auch er das lockere Tempo an und wir genossen den Mond erhellten Lauf.
Keep on running.
4000m im Wasser und du fühlst dich fast wie ein Fisch. Nur ab und zu zum
atmen an die Wasseroberfläche und es bringt einem wieder zu der Erkenntnis, daß Emil Zatopek recht hatte mit - Vogel fliegt, Fisch schwimmt und Mensch läuft. Trotzdem waren die
vielen Technikeinheiten die Ironmarco ins Becken zauberte eine wahre Freude. Ich blieb haupsächlich bei meiner Kraultechnik und schwamm lediglich einige
Bahnen Abschlag.
Mit dem Rad ab ins Klinikum zum Spätdienst, da kommt Freude auf.
Keep on working.
Bedeckter Himmel, leichter Schneefall, scharfer Ostwind - diese Bedingungen ließen Marco und
mich von unserer gewohnten Route abweichen. Als alternative Strecke liefen wir zunächst auf der Straße nach Dörrmorsbach und danach gleich in den Wald immer schön bergau und
begab. Die wunderschöne Schneeschicht ließ uns natürlich nicht den
wahren Untergrund unserer Strecke erkennen. Kurz vor dem Hohe Warte Haus führte uns ein steiler Weg nach unten und mich ganz besonders nach unten, denn unvermittelt kam ich auf einem
total vereisten Abschnitt zu Fall und landete recht unsanft auf meinen rechten Oberarm bzw. Oberschenkel.
Mit dieser Erkenntnis vorgewarnt, liefen wir die nächsten Abschnitte mit äußerster Vorsicht und das war auch besser so, denn nur kurze Zeit später lag ich schon wieder auf dem Boden und
rutschte auf allen vieren den Weg bergab, keine Chance abzubremsen.
Zum Glück wurde der Weg danach wieder etwas ebener und sicherer und wir konnten unser Tempo das zwischenzeitlich auf 8min/km angewachsen war auf gute 4:15-4:20min/km steigern. So gesehen hatten
wir heute nicht nur koordinatives Training sondern auch Fahrtspiel in unserem Trainingsprogramm.
Im Schlußanstieg nach Grünmorsbach liefen wir unterhalb der dort befindlichen Moto Cross Strecke und waren eigentlich schon fast zuhause, als es Marco erwischte und er in einer kleinen Kuhle
auf einer Eisrinne ausrutschte und auf sein Knie stürzte.
Nach diesem erneuten Adrenalinschub waren wir froh, die letzten Meter auf relativ sicherem Asphalt nach Hause laufen zu können. Nach 1:32h und gelaufenen 17km mit diversen Höhenmetern waren
wir doch einigermaßen ausbelastet und es war ja schließlich auch noch Ruhewoche - oder so.
Track von der
Strecke.
Am Abend waren wir wieder im Vitamar und ich nahm für "Paul" etwas das Schwimmtraining in die Hand. Zuerst 500m zum einschwimmen, danach eine Pyramide
wie folgt - 100-150-200-250-300-300-250-200-150-100m und danach 500m lockeres ausschwimmen.
Keep on training