Bergfest, die zweite Jahreshälfte hat begonnen und kaum einer hats gemerkt. In 51/2 Monaten steht Weihnachten vor der Tür.
Aber heute hatte es noch knapp 30° Grad im Schatten und das beim abendlichen Lauftreff am Dienstag.
Wie vereinbart gab es 2x3km in 4:08min/km in unserer 20km Einheit. Müssen fit werden für die Aufgaben die vor uns stehen, Marathon in Roth, Berlin und Frankfurt.
Keep on training.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Morgendliches Schwimmen mit Marco, sehr entspannend. Die Ziele sind gesteckt, die Planung wird noch erhoben.
Am Nachmittag habe ich das schöne Wetter genutzt und eine schöne 4h Radeinheit in den Odenwald unternommen.
Keep on training.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Heute lief ich mit Marco unsere Standartrunde nach Hösbach-Bahnhof und zurück, die kleine Schleife in Hösbach-Bahnhof haben wir uns gespart, um Marcos neue Raceschuhe, Brooks ST Racer im
Morast nicht gleich einzusauen.
Mit dieser Rennfeile können die 3:00h beim Ironman fallen, oder so.
Nach 18km in 1:18h waren wir wieder bei Marco zuhause, das Zeckenimpftrauma scheint überwunden.
Am Abend fuhr ich totally easy, ich schwör, über Eichenberg nach Schöllkrippen, hoch zum Engländer und über Sailauf zurück nach Aschaffenburg, eine 2h Wohlfühltour.
Meiner Frau geht es wieder einigermaßen gut, wenn man von so einem Zustand in ihrer momentanen Verfassung überhaupt reden darf, wir geben die Hoffnung nicht auf und kämpfen, sie ist eigentlich
ein größerer Triathlet wie ich einer jemals sein werden.
Ach ja, habe mich am Donnerstag für den Ironman Frankfurt 2009 angemeldet, jetzt ist es also amtlich.
Keep on hoping.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Schon am Frühstückstisch verspürte ich so eine ungewohnte innere Unruhe, so als ob mein Körper die gestrige lange Wartezeit und dieses stundenlange Sitzten und
Diensplan erarbeiten, irgenwie negativ empfunden hat.
Um 9:20 Uhr war im Schwimmbecken wenig Kundschaft und ich hatte freie Bahn. Um genau 9:30 Uhr begann ich mit Pullboey und Handschuhe 1200m zu schwimmen, eigentlich ohne Druck, der Blick auf die
Uhr vom Bademeisterhäuschen war eher zufällig.
Schon nach 300m merkte ich, heute ein gutes Gefühl für das Wasser zu haben und versuchte ohne Stress mein Tempo leicht zu steigern. Bahn um Bahn hatte ich mehr Druck über die
Arme und die Frequenz nahm auch zu. Kontrolliert kam ich nach 19:45min für die 1200m an den Beckenrand, entspricht ca. eine 16:30min für die 1000m, meine neue Bestzeit.
Dann gabs noch 1300m mit Paddles in 22:30min, damit bin ich auch sehr gut bedient. Die letzten 500m mit Flossen, geile Krämpfe in den Waden bekommen, trotzdem durchgezogen, no Pain.
Am Nachmittag rauf aufs Rad und den Druck vom Donnerstag, mit Marcel, ihr könnt euch noch dran erinnern, mitgenommen und nach Amorbach mit Gegenwind im 32er Schnitt geflogen, Vielbrunn im
Sitzen kontrolliert hochgedrückt, und dann, nach Ausgang Vielbrunn, Kette rechts bis Radweg Wörth runtergeschossen, fast immer 50 auf dem Tacho. Ab Radweg Wörth über
Obernburg, Niedernberg und Stockstadt bis nach Aschaffenburg mit Tempo über 35km/h, sehr zufriedenstellend.
Keep on fighting.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Heute war wieder einer unserer Krankanhaustage, die nie zu Ende gehen wollen. Meine Frau hat, weil sie ja noch nicht genug zu haben scheint, eine Thrombose mit kompletten Verschluß der Arteria
Subclavia an ihrem Portarm eingehandelt, die eine sofortige Enfernung des Ports zur Folge hatte. Um 7:00 Uhr gings ab in die Klinik und um 14:30 Uhr durfte ich meine Frau schließlich in den
Operationsbereich transportieren.
Um 15:30 Uhr holte ich sie aus dem Aufwachzimmer ab und fuhr sie auf unser Zimmer, wo ich schon seit 7:00 Uhr auf meinem Stühlchen saß, und meine Dienstpläne für die nächsten 12 Wochen plante,
Horrorarbeit.
Um 18:30 Uhr waren alle postoperativen Bedingungen erledigt und ich konnte meine Frau auf noch wackeligen Beinen zu unserem Auto bringen und zerschlagen, aber dennoch glücklich mit nach Hause
nehmen.
Nachdem sie glücklich und wohlversorgt auf unserer Wohnzimmercouch vor sich hindämmerte, fuhr ich mir für 11/2h meine Beine locker und war froh, daß wir diesen Tag gemeinsam überlebt
haben.
Keep on fighting.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Nachdem ich gestern mein Rad gereinigt hatte, kam ich auf die dumme Idee, meinen Tacho für die nächsten Einheiten weg zu lassen.
Heute fuhr ich mit Marcel Bischof eine seiner letzten langen Radeineinheiten vor dem Quelle Challenge in Roth.
Zuerst gings über Babenhausen in Richtung Darmstadt, irgendwann links weg über den Ötzberg in Richtung Höchst, dann in Richtung Klingenberg und zurück nach Aschaffenburg.
Fast immer hinten drauf gesessen, hatte ich das Gefühl ständig im roten Bereich zu sein.
Konnte nur am guten Appetit von Marcel erahnen, welches Tempo er vorgelegt hatte.
An seinen moderaten Pulwerten gemessen waren wir im GA1 Training unterwegs.
Nie mehr fahr ich ohne Tacho, oder wenn dann ohne Marcel.
Am Abend bin ich dann noch 20km gelaufen, die erste Hälfte in 47:00min, die zweite Hälfte in 43:00min, so solls sein.
Keep on training.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen
Die ersten zwei Stunden noch bei trockenen Bedingungen, gings, nachdem wir in uns in Großkrotzenburg mit Christian König getroffen hatten, von Rottenberg nach
Hösbach-Bahnhof sprichwörtlich bergab, wettermäßig und profilmäßig.
Regentropfen können bei Tempo 60km/h richtig weh tun.
Marco fuhr gleich nach Hause, Christian, Carsten und ich versuchten vergebens auf Wetterbesserung zu hoffen.
Pudelnass war ich nach drei Stunden wieder daheim, um dann für zwei Stunden Klamotten, Equipment und Fahrrad zu reinigen.
Am nachmittag ging ich schwimmen und hatte zur Belohnung ein komplettes 50m Becken ganz für mich alleine.
Logisch, bei Regenwetter gibts nur wenig Bekloppte, die ins Schwimmbad gehen.
Nach 3000m hatte ich genug und war für einen Regentag mit meinem Training mehr als zufrieden.
Keep on hoping.
von hubertuswiedermann
0
empfehlen