Zuerst Frühdienst, danach Mitatbeiterbesprechung, dann die zweite Hälfte des Wocheneinkaufs und dann ab ins Schwimmbad nach Hösbach.
Nachdem ich mein heutiges Pensum auf 4000m gesetzt hatte, plante ich auf der Hinfahrt mein heutiges Schwimmtraining.
Zuerst schwamm ich 4x500m in 9:30 - 9:40min mit 30sek Pause. Dann folgte eine regenerative Abwärtspyramide mit 400-300-200-100m in 8-6-4-2min. Als nächstes schwamm ich 10x50m in 50sec mit 10
Atemzüge Pause und 500m locker zum Ausschwimmen.
Müde bin ich geh zur Ruh, schließe beide Augen zu.
Keep on sleeping.
von hubertuswiedermann
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Belastungswoche bedeutet Umfang bzw. Intensität zu erhöhen. Da mein Zeitfaktor bis Donnerstag sehr begrenzt ist, muß ich daher besonders auf die Intensität
achten.
Gleich nach meinem Frühdienst und halbem Wocheneinkauf gings für 2h aufs Rad mit einem sehr guten Tempo, und das bei dichtem Feierabendverkehr, mehr muß ich nicht erklären.
Danach gleich rein in die Laufschuhe und ab Richtung Niedernberg in 4:20min/km, um mich mit Paul zu treffen, um gemeinsam einige Kilometer in 4:00min/km zu laufen. Es wurden zum eingewöhnen einer
in 4:00min und drei in 3:40min, alles in allem ein sehr intensiver Tag.
Keep on pushing.
von hubertuswiedermann
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Heute hatte ich nur Zeit für 2km bei unserem morgendlichen Schwimmen, obwohl heute soviel Platz im Becken war. Danach gleich zum Arzt, um diverse
Komplikationen bei meiner Frau wie Thrombose im Portarm, Lymphstau im Operationsgebiet oder Leukopenie im Blut bedingt durch die Schärfe der Chemosubstanz, abzuklären.
Das Leben könnte schöner sein, obwohl heute die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herunterschien. Wir müssen weiter und wir gehen weiter. Zur Zeit wird mein Akku etwas arg in Anspruch
genommen. Das merke ich deutlich, wenn es im Training an die Grenzbelastung heran geht.
Warum mache ich das, zum einen weil es mir persönlich danach immer besser geht, zum anderen, weil ich hoffe meine körperliche Belastbarkeit noch mehr zu erhöhen, und weil ich vermute, daß hinter
dem Schmerz eine Leistungsbereitschaft gibt, die es zu erwecken gilt.
Das ich diese Vorstellung nicht alleine teile, beschreibt kein geringerer als unser Wunderläufer Haile Gebrselassie in seinem Interview in der aktuellen Ausgabe der Triathlonzeitschrift
TRILIFE.
Auszug aus dem Interview: Im Rennen ist es einfach eine Frage, wie weit du darin geübt bist und wie weit du bereit bist, dich in den Schmerzbereich heineinzugeben - ohne zu verzweifeln....Du
musst stark im Kopf sein und wissen, dass jenseits des Schmerzes neue Leistung schlummert. Die kannst du nur erschließen, indem du dich selbst überwindest, auf das Untrainierbare vertraust
und vor allem weißt, dass die ersten Grenzen, die du zu fühlen beginnst, bei weitem noch nicht die tatsächliche Grenze bedeutet. Das gilt fürs ganze Leben.
Sozusagen eine Art Transzendenz des Schmerzes, dahinter geht es weiter.
No Body - No Pain - No Limit.
von hubertuswiedermann
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Progression in wahrer Formvollendung. Um 9.30 Uhr war, wie in unserem Tria- Forum "Wer mit Wem" zu erfahren, Start am Volksfestplatz und es ging wie
immer bis zur Mainschleuse Großwallstadt. Die ersten 15km im "moderatem" Tempo von 4:20min/km gelangten wir bei 1:04,44h zum Wendepunkt.
Danach sollten im progressiven Stil die nächsten Kilometer gesteigert werden bis ein Tempo von 4:00min/km erreicht war. So geplant liefen die ersten drei Kilometer retour mit 4:13min - 4:12min -
4:01min exakt in unserer Zeitvorstellung. Die beiden nächsten Kilometer lagen schon mit 3:54min und 3:56min unterhalb unserer Zielzone, das konnte ja heiter werden passend zu diesem
endlich herrlichen Frühlingswetter durchliefen wir die 20km Marke bei 1:25,00h.
So einmal in Fahrt geraten gelangen uns die nächsten Kilometerzeiten mit 3:51min - 3:52min - 3:48min - 3:44min - 3:45min deutlich unter unserem eigentlich vereinbarten Tempo. Die 25km Marke
durchliefen wir bei 1:44;00h, spätestens ab hier verlor ich wieder deutlich an Koordination und muskuläre Bereitschaft meinen Begleiternzu folgen, heute lief "Paul" mit Marco und mir.
Nur meines treuen Radgefährten Manfred hielt ich irgenwie unser Tempo bei und der folgende Kilometer in 3:44min noch gemeinsam und der nächste in 3:47min (Hubsi), 3:42min
(Paul) und 3:35min (Marco) waren für uns alle schnell genug um die letzten drei Kilometer auslaufen zu wollen, was uns mit 4:13min - 4:10min - 4:06min nicht wirklich gelang.
Zufrieden und gut gelaunt gelang uns die zweite Hälfte mit 59:16min deutlich schneller und wir erreichten unser Ziel Volksfestplatz in exakt 2:04,00h.
Der Abschnitt von 23km bis 27km bin ich, bedingt durch die fehlende Nacht von Freitag auf Samstag wieder komplett ohne Beine gelaufen, dafür waren die Zeiten durchaus
ansprechend.
Durchgangszeiten mit 5km Zeiten: 5km/21:40min - 10km/43:20min(21:40min) - 15km/1:04,44h(21:24min) - 20km/1:25,00h(20:16min) - 25km/1:44,00h(19:00min) - 30km/2:04,00(20:00min).
Huete abend standen bei Paul Neoprentestschwimmen auf dem Programm, bei Marco, so wollen wir hoffen die Pizzakunden Schlange und bei mir eine lockere flache 2h Radeinheit auf
dem Programm.
Good night, good fight.
von hubertuswiedermann
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Heute morgen, gleich nach meinem Nachtdienst bin ich für meine Verhältnisse schnelle 1000m ins kleine Schwimmbecken (16,66m) in der Fröbelschule, damit mein
Geist wieder klarer sehen konnte. Hier merkte ich schon, daß ich den heutigen Belastungen sicher widerstehen konnte.
Um zehn Uhr war Treffpunkt beim Alexandraparkhaus. Von hier aus gings über Obernburg, Wörth, Miltenberg, Amorbach nach Kehlberg bei Kirchzell. Dort war Wendepunkt und das ganze
retour, eine wirklich schöne 4h Radeinheit bei sonnigem Wetter. Marco, Marcel und ich bildeten eine harmonische Einheit, die das Tempo trotz ständiger Windattacken gut über 30km/h
hielten.
So jetzt muß ich schnell regenerieren, damit ich morgen am Sonntag bei unserem obligatorischen langen Lauf meinen Mann stehen kann.
Keep on sleeping.
von hubertuswiedermann
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Heute war mein Training nicht nur einmalig sondern dreimalig. Zuerst eine schöne luftige 3h Einheit auf dem Rad mit dem Erkenntnisgewinn "never change your
chain without your ritzel". Danach gings zum Schwimmen nach Hösbach, um sich vorsichtig 1500m durchs Wasser zu schlängeln. Warum, weil heute Brust und Rückenschwimmen für Nahkämpfer angesagt
war mit der Gefahr ins Koma geschlagen oder getreten zu werden. Marco und ich habens überlebt.
Zum Abend lockte so schönes Sonnenwetter, daß ich mir für 10km die Laufschuhe angezogen habe um mich mental auf meinen heutigen Nachtdienst vorzubereiten.
Have a nice sleep.
von hubertuswiedermann
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Donnerstag, 24. april 2008
So schnell sind drei Wochen vergangen, seitdem die erste Chemotherapie meiner Frau stattgefun-den hat. Bei der heutigen Applikation konnte ich
feststellen, wie ihr Lebenssaft zusehends dahinschwand, eine Scheißsituation. Mein abendlich geplantes Schwimmen fiel aus und ich war wieder einmal Krankenpfleger, Psychotherapeut und
Hausmann in einer Person. Nachdem die ersten Stunden zu Hause ohne nennenswerte Komplikationen verlaufen sind, kann ich für heute wenigstens Entwarnung geben und schauen was der morgige Tag
so bringen wird.
Zumindest heute morgen bestand mein Laufraining aus 25km in 1:54,29h, bei Regen, Sonnen-schein und alles was der April so zu bieten hat.
Keep on hoping.
von hubertuswiedermann
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